Eine merkwürdige Zeit haben wir gerade. Also mindestens ich und noch einige weitere Menschen, mit denen ich mich zur Zeit über Befindlichkeiten austausche.
Die letzten Tage (inkl. der vorigen Woche) war ich irgendwie gereizt, gestresst und unzufrieden mit mir. Ich hatte gar merkwürdige Gefühle - viele waren mir bekannt aus einer schwierigen Zeit - und ich konnte oft nichtmal sagen, was für ein Gefühl das nun war. Es waren gar seltsame Multi-Misch-Gefühle. Ich konnte nichtmal sagen, ob angenehm oder unangenehm. Eher beides oder keins von beidem. Sehr chaotisch insgesamt.
Mir ist dann ein Artikel eingefallen, den ich im April geschrieben habe:
Plädoyer für das Chaos und ich fand es sehr schön, was ich da geschrieben habe. Den aktuellen Gefühlsschwankungen entsprechend konnte ich mich da aber nicht lange drüber freuen. Gefühlswetterlage: Sehr wechselhaft.
Morgen früh fahre ich nach Dresden und treffe mich dort mit fast allen Lebenslehrern der Lebensschule. Wir fahren dann gemeinsam mit dem Zug weiter zum Sascha nach Oybin. So richtig freuen kann ich mich da gerade nicht. Und das darf jetzt auch so sein. Ich hab schon ein paar Ahnungen und weiß, das wir dort spannende Dinge miteinander erleben werden.

Insofern ist alles in Ordnung.
Katrin schrieb ich in einer Mail:
Ich hab keinen Plan, wie das Wochenende werden wird. Nur die grobe Ahnung, dass wir uns „anders” begegnen werden. Jetzt hab ich gerade noch eine Idee: Auch unsere „schlechten” Seiten wollen gesehen, gel(i)ebt und akzeptiert werden. Das ist wohl dran.
So macht das Ganze wenigstens noch bischen Sinn...
Und jetzt kann ich auch drüber grinsen.
g
Ich geh jetzt noch in die Badewanne, pack' dann meine Siebensachen und morgen geht's ab ins nächste Abenteuer.
Gute Nacht!
Kommentare
Mi, 03.02.2010 19:24
Di, 08.12.2009 16:52
Di, 24.11.2009 23:25
Mo, 23.11.2009 21:20
Sa, 07.11.2009 13:42