Artikel mit Tag Gedanken
Donnerstag, 18. September 2008
Was'n hier los? Gedankenfetzen und Gefühlsturbulenzen.
Eine merkwürdige Zeit haben wir gerade. Also mindestens ich und noch einige weitere Menschen, mit denen ich mich zur Zeit über Befindlichkeiten austausche.
Die letzten Tage (inkl. der vorigen Woche) war ich irgendwie gereizt, gestresst und unzufrieden mit mir. Ich hatte gar merkwürdige Gefühle - viele waren mir bekannt aus einer schwierigen Zeit - und ich konnte oft nichtmal sagen, was für ein Gefühl das nun war. Es waren gar seltsame Multi-Misch-Gefühle. Ich konnte nichtmal sagen, ob angenehm oder unangenehm. Eher beides oder keins von beidem. Sehr chaotisch insgesamt.
Mir ist dann ein Artikel eingefallen, den ich im April geschrieben habe: Plädoyer für das Chaos und ich fand es sehr schön, was ich da geschrieben habe. Den aktuellen Gefühlsschwankungen entsprechend konnte ich mich da aber nicht lange drüber freuen. Gefühlswetterlage: Sehr wechselhaft.
Morgen früh fahre ich nach Dresden und treffe mich dort mit fast allen Lebenslehrern der Lebensschule. Wir fahren dann gemeinsam mit dem Zug weiter zum Sascha nach Oybin. So richtig freuen kann ich mich da gerade nicht. Und das darf jetzt auch so sein. Ich hab schon ein paar Ahnungen und weiß, das wir dort spannende Dinge miteinander erleben werden.
Insofern ist alles in Ordnung.
Katrin schrieb ich in einer Mail:
Und jetzt kann ich auch drüber grinsen. g
Ich geh jetzt noch in die Badewanne, pack' dann meine Siebensachen und morgen geht's ab ins nächste Abenteuer.
Gute Nacht!
Die letzten Tage (inkl. der vorigen Woche) war ich irgendwie gereizt, gestresst und unzufrieden mit mir. Ich hatte gar merkwürdige Gefühle - viele waren mir bekannt aus einer schwierigen Zeit - und ich konnte oft nichtmal sagen, was für ein Gefühl das nun war. Es waren gar seltsame Multi-Misch-Gefühle. Ich konnte nichtmal sagen, ob angenehm oder unangenehm. Eher beides oder keins von beidem. Sehr chaotisch insgesamt.
Mir ist dann ein Artikel eingefallen, den ich im April geschrieben habe: Plädoyer für das Chaos und ich fand es sehr schön, was ich da geschrieben habe. Den aktuellen Gefühlsschwankungen entsprechend konnte ich mich da aber nicht lange drüber freuen. Gefühlswetterlage: Sehr wechselhaft.
Morgen früh fahre ich nach Dresden und treffe mich dort mit fast allen Lebenslehrern der Lebensschule. Wir fahren dann gemeinsam mit dem Zug weiter zum Sascha nach Oybin. So richtig freuen kann ich mich da gerade nicht. Und das darf jetzt auch so sein. Ich hab schon ein paar Ahnungen und weiß, das wir dort spannende Dinge miteinander erleben werden.
Katrin schrieb ich in einer Mail:
Ich hab keinen Plan, wie das Wochenende werden wird. Nur die grobe Ahnung, dass wir uns „anders” begegnen werden. Jetzt hab ich gerade noch eine Idee: Auch unsere „schlechten” Seiten wollen gesehen, gel(i)ebt und akzeptiert werden. Das ist wohl dran.So macht das Ganze wenigstens noch bischen Sinn...
Und jetzt kann ich auch drüber grinsen. g
Ich geh jetzt noch in die Badewanne, pack' dann meine Siebensachen und morgen geht's ab ins nächste Abenteuer.
Gute Nacht!
Geschrieben von Jamma Tino Schwarze
in Privates
um
21:44
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Tags für diesen Artikel: Abenteuer, Erfahrungen, Erkenntnisse, Gedanken, Gefühle, Leben, Privates, Wandel, Wolken
Samstag, 6. September 2008
Das Wort zum Samstag
Ein Zitat von Marianne Williamson: (Danke, Erik)
Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind,
unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind.
Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.
Wir fragen uns:
Wer bin ich eigentlich, dass ich leuchtend, hinreissend,
begnadet und fantastisch sein darf?
Wer bist du denn, es nicht zu sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Wenn Du dich klein machst, dient das der Welt nicht.
Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun, wenn du schrumpfst,
damit andere um dich herum sich nicht verunsichert fühlen.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit
Gottes zu verwirklichen, die in uns ist.
Sie ist nicht nur in einigen von uns:
Sie ist in jedem Menschen.
Und wenn wir unser eigenes Licht erstrahlen lassen wollen,
geben wir unbewusst anderen Menschen die Erlaubnis,
dasselbe zu tun.
Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreit haben,
wird unsere Gegenwart ohne unser Zutun andere befreien.
Dienstag, 2. September 2008
Was ist mir wichtig in meinem Leben?
Elisabeth hat ein Hölzchen verteilt mit einer Frage an mich: Was ist mir wichtig in meinem Leben? Danke Elisabeth, das war der Impuls, den Artikel zu schreiben, den ich sowieso schon schreiben wollte - nur anders. 
Im Grunde ist das die Frage nach meinem inneren Wertemaßstab und ich hatte erst gestern die Gelegenheit, mir klar zu machen, was mein aktueller Maßstab ist. Ich diskutierte sehr lebhaft mit einem Mann, der sehr hohe Ansprüche an sich stellt und unter anderem dadurch sehr angespannt und gestresst ist. Ich versuchte ihm zu erklären, dass er seinen Maßstab selbst bestimmt, dass die Meßlatte, mit der er sich misst, von ihm selbst stammt und willkürlich ist, d.h. frei wählbar. Mir wurde klar, dass sich dieser Mensch sehr viel über seine Leistung definiert: Wie fit sein Körper ist, was er auf Arbeit bewältigt (eventuell wieviel Geld er verdient) usw.
Und plötzlich wurde mir klar, was mein Maßstab (und damit meine Ausrichtung und meine innere Zielstellung) ist: Glück. Meine persönliche Zufriedenheit. Im Grunde hat oben genannter Mann diesen Maßstab auch, nur ist es ihm nicht bewusst. Er möchte ja Leistung bringen, um sich glücklich zu fühlen. Im Buddhismus heißt es sinngemäß „Alle Wesen wollen glücklich sein” (es lohnt sich, darüber zu meditieren). Er arbeitet in einer Leistungsgesellschaft, ich lebe in einer Glücksgesellschaft.
Nun, ich habe dieses Ziel direkt zu meinem Ziel gemacht. Ich arbeite nicht mehr indirekt darauf hin, gehe keine Umwege mehr. Meine Bestellung beim Universum ist klar: Ich möchte glücklich sein.
Und was soll ich sagen? Es wirkt!
Im Grunde ist das die Frage nach meinem inneren Wertemaßstab und ich hatte erst gestern die Gelegenheit, mir klar zu machen, was mein aktueller Maßstab ist. Ich diskutierte sehr lebhaft mit einem Mann, der sehr hohe Ansprüche an sich stellt und unter anderem dadurch sehr angespannt und gestresst ist. Ich versuchte ihm zu erklären, dass er seinen Maßstab selbst bestimmt, dass die Meßlatte, mit der er sich misst, von ihm selbst stammt und willkürlich ist, d.h. frei wählbar. Mir wurde klar, dass sich dieser Mensch sehr viel über seine Leistung definiert: Wie fit sein Körper ist, was er auf Arbeit bewältigt (eventuell wieviel Geld er verdient) usw.
Und plötzlich wurde mir klar, was mein Maßstab (und damit meine Ausrichtung und meine innere Zielstellung) ist: Glück. Meine persönliche Zufriedenheit. Im Grunde hat oben genannter Mann diesen Maßstab auch, nur ist es ihm nicht bewusst. Er möchte ja Leistung bringen, um sich glücklich zu fühlen. Im Buddhismus heißt es sinngemäß „Alle Wesen wollen glücklich sein” (es lohnt sich, darüber zu meditieren). Er arbeitet in einer Leistungsgesellschaft, ich lebe in einer Glücksgesellschaft.
Nun, ich habe dieses Ziel direkt zu meinem Ziel gemacht. Ich arbeite nicht mehr indirekt darauf hin, gehe keine Umwege mehr. Meine Bestellung beim Universum ist klar: Ich möchte glücklich sein.
Und was soll ich sagen? Es wirkt!
Samstag, 19. Juli 2008
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte...
Samstag, 24. Mai 2008
Die Würde des Menschen ist unantastbar...
... steht im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Inwiefern das noch dem öffentlichen Konsens entspricht, ist angesichts von Anti-Terror-Gesetzen, Hartz-IV uvm. zumindest fraglich.
Ein aktuelles Beispiel von Verarmung beschreibt Ingo Vogelmann: Die Würde des Menschen ist unantastbar; ich hab den Titel der Einfachheit halber gleich übernommen.
Ich weise darauf hin, weil mich die Sache berührt hat. Zum einen, wie in diesem reichen Land immer mehr Menschen arm sind (und damit meine ich nicht die, die bewusst Armut als Lebensstil wählen). Zum anderen, weil es ein Beispiel dafür ist, wie man mit offenen Augen (und offenen Herzen) tatsächlich helfen kann. Je mehr Menschen so drauf sind und handeln wie Ingo, desto weniger Menschen werden solche Unterstützung benötigen.
Ein aktuelles Beispiel von Verarmung beschreibt Ingo Vogelmann: Die Würde des Menschen ist unantastbar; ich hab den Titel der Einfachheit halber gleich übernommen.
Ich weise darauf hin, weil mich die Sache berührt hat. Zum einen, wie in diesem reichen Land immer mehr Menschen arm sind (und damit meine ich nicht die, die bewusst Armut als Lebensstil wählen). Zum anderen, weil es ein Beispiel dafür ist, wie man mit offenen Augen (und offenen Herzen) tatsächlich helfen kann. Je mehr Menschen so drauf sind und handeln wie Ingo, desto weniger Menschen werden solche Unterstützung benötigen.
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Kommentare
Do, 01.07.2010 13:20
Sa, 26.06.2010 22:19
Mi, 03.02.2010 19:24
Di, 08.12.2009 16:52
Di, 24.11.2009 23:25