Nach einer alten Fabel war ein Mann mit seinem Sohn und einem Esel unterwegs.
Er ritt, und der Sohn ging nebenher. Die Leute bedauerten das Kind, das gehen musste. Also stieg er ab und ließ den Sohn reiten. Da trafen Sie andere, die sich daran stießen, dass der alte Mann gehen musste, während der Sohn ritt.
So setzte er sich zusammen mit dem Sohn auf den Esel. Empört warf man ihnen Tierquälerei vor. Nun gingen sie beide zu Fuß. Da lachten die Leute: "Wozu hat er denn den Esel?"
Was immer wir tun, so oder so, irgendeiner wird sicher etwas daran auszusetzen haben. Die Fabel zeigt, dass wir um so tiefer in den Teufelskreis geraten, je mehr wir uns nach der Meinung anderer richten.
Jede/r sollte wissen, was er/sie für sich für richtig hält und danach handeln. Einzige Bedingung: Es sollte damit kein anderes Wesen zu Schaden kommen.