Nun sitze ich hier mit meiner
selbstverursachen Zwangspause und nutze die Zeit. Ich schenke mir mehr Aufmerksamkeit (z.T. zwangsweise, weil bestimmte Bewegungen einfach
weh tun), lasse alles etwas gemütlicher angehen. Keine Termine, keine Aufgaben, keine TODOs.
Wie ich so heute morgen/mittag gemütlich auf meinem Balkon sitze und ein Terry Pratchett Scheibenwelt-Buch lese (davon muss ich extra nochmal schwärmen!), fällt mir auf, dass ich mich ziemlich still und ruhig fühle. Der Begriff "Zeit" ist auf einmal nicht mehr so wichtig. Zwar hatte ich um 2 einen Termin in der Physiotherapie für eine manuelle Therapie (Danke, das war echt gut!), aber ich war total entspannt. Es erschien mir nicht wie eine Last oder eine Pflicht, dorthin zu gehen. Es ging ganz leicht, wie von selbst. (Ein bischen Stress hab ich mir doch noch "gegönnt", als ich in der ganzen Leichtigkeit vergass, genau auf die Strassenbahn zu sehen und in die falsche stieg.)
Ich hab das Gefühl, das ist ein typischer Fall von "Sei achtsam mit Deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen!" Ich wollte zwei Tage frei - hab ich bekommen. Ich wollte endlich mal meine Halswirbel in Ordnung bringen - auch das ist jetzt angeschoben. Ich wollte wieder Kontakt zu einem anderen Cranio-Behandler aufnehmen - auch geschehen und wir treffen uns demnächst zur Gegenseitigen Behandlung!

Aua, das nächste Mal mach ich's nicht so umständlich und schmerzhaft!
Mein Körper ist irgendwie im "ich bin krank"-Modus. Ich fühl' mich bischen schlapp, esse relativ wenig (habe aber auch gar keinen richtigen Hunger). Er holt sich jetzt die Aufmerksamkeit, die ich ihm "schulde". Gute Besserung!
Nach meiner Zwangspause hab ich heute mal geübt, rechtzeitig und freiwillig eine Pause einzulegen. Gestern und heute waren recht anstrengende Tage auf Arbeit und ich kam ziemlich geschafft nach Hause. Da stand ich nun und überlegte, was ich mit dem Abe
Aufgenommen: Mai 20, 23:12