Warum starte ich dieses Blog?
Ich wurde inspiriert! Vor einigen Monaten entdeckte ich den
No Impact Man. Ein Amerikaner, mitten in New York lebend, "dreht durch" und startet ein einjähriges Öko-Experiment mit dem Ziel, seinen ökologischen Fußabdruck zu minimieren, d.h. eigentlich auf Null zu reduzieren. Die Details möge der geneigte Leser selbst nachlesen.
Ich lese also regelmässig beim "No Impact Man" und ...
... stelle dabei fest, dass mir das Mut macht. Er verbreitet Optimismus und sagt sinngemäß: "Du kannst einen Unterschied machen! Jeder kann es." An einfachen Beispielen zeigt er, wie man im Alltag, ohne verzichten zu müssen, einen Schritt nach dem anderen in Richtung nachhaltiger Lebensführung gehen kann. Bei Colin bedeutet das zum Beispiel,
mit einem Kaffeepott in sein bevorzugtes Cafe zu gehen, um die allgegenwärtigen Plastikbecher einzusparen. Und das macht einen Unterschied! Letztens schrieb er unter dem Titel
Conspicious UNconsumption, wie seine Frau das gleiche tat und von der Bedienung hinter der Theke ein erstaunliches Feedback bekam:
I just want you to know that you and your husband really make me think. I've joined an environmental group because of you and this week we're starting to compost.
Gut, soviel zum "No Impact Man".
Dann hat mich auch Konstantin Kirsch mit seinem
GesundSeinCoach Blog viel inspiriert. Er hat das Ziel, die Welt um positive Nachrichten zu bereichern und dieses Ziel teile ich. Bei ihm dreht sich vieles um Nachhaltigkeit, Permakultur, alternativen im Gartenbau, ethisches Geldverdienen uvm.
Schlussendlich komme ich aber durch eigene Erfahrungen und eigenes Erleben dazu, hier so viel aufzuschreiben. Das Jahr 2007 war sehr aufregend für mich und zum Teil sehr unangenehm, um nicht zu sagen traumatisch. Seit Anfang 2008 geht es mit unglaublicher Geschwindigkeit vorwärts in meinem Leben und meiner persönlichen Entwicklung. Ein Teil meiner Entwicklung war, dass ich aus den unangenehmen Erfahrungen sehr viel gelernt habe und mir währenddessen kristallklar geworden ist, dass Frieden der Weg zum Glück ist.
Es gibt keinen Weg zum Frieden. Der Frieden ist der Weg.
(Mahatma Gandhi)
Demnach befinde ich mich auf einer Friedensmission - zunächst einer inneren, d.h. Frieden mit allem zu schliessen, was ich erlebt und getan habe und danach einer äußeren, d.h. meinen Frieden anderen Menschen mitzuteilen, sie zu inspirieren und ihnen Wege zu zeigen, ihren Frieden zu finden. Die Resonanz, die ich darauf bekomme, bestärkt mich ungemein, dran zu bleiben.
Und ein Aspekt dieses "Dran bleibens" wird dieses Blog sein.
Das Wissen, was sich mir in den letzten Jahren erschlossen hat, muss in die Welt. Es drängt in die Welt - ich kann es überall sehen, es gibt viele kleine Anzeichen, es bricht förmlich aus allen Ecken und Ritzen hervor und verlangt nach Anwendung im täglichen Leben.
Juhu! Mein Blog hat 1-Jähriges! Am 30.03.2008 um 18 Uhr erschien mein erster Artikel: Der Sinn dieses Blogs. Jetzt bin ich bei Artikel Nummer 161 (wobei da 2 oder 3 fortlaufende Nummern fehlen wegen Tests oder Fehlfunktionen). Mein Resumé ...
Aufgenommen: Mär 30, 23:25