Es ist jetzt schon über 6 Wochen her, dass ich nach Meißen gezogen bin. Mittlerweile ist Farani auch da und wir haben sogar unser erstes Zimmer schon renoviert.
Hier ist ein Text von Sam Yun über die Stille, den ich gern teilen möchte. (Sam Yun leitet gemeinsam mit Sun Ya das
Lotus Shakti Center in Taiwan).
Stille Stille ist nichts, was man machen kann. Stille ist einfach.
Am Anfang war Stille, dann war das Wort, dann das Licht.
Doch das Wort hat die Stille nie verlassen und das Licht ist Stille.
Stille ist ewig. In die Stille ist alles Wissen eingebettet. Die Stille achtet sich.
Die Natur ist Stille. Betrachte die Tiere, den Wind, die Bäume, den Himmel,
das Meer – alles bewegt sich, folgt seinem innewohnenden Geist und ist dennoch still.
Selbst das Feuer und der Vulkan. Der Vulkan schreit nur, weil er sich von dem befreit, was seine Stille überlagert.
In der Stille erkennen wir Gott. Stille bedeutet Rückzug auf sich selbst,
sich selbst erkennen, sich selbst zuhören. Stille weiß. Stille spricht Wahrheit.
In der Stille kannst du dein Herz verstehen, kannst du hören, was es quält.
Nur in der Stille kannst du heil werden.
Die Stille im Innen ist unabdingbar in dieser Zeit. Begegne der Stille, trau dich, dir zuzuhören, erlaube dem Lärm im Innen sich mitzuteilen, höre ihm zu, gib deinem Schmerz ein Ohr, sonst kann er nicht heil werden.
Sei gut zu dir, begegne dir, hör dir zu. Lass dein Herz zu dir sprechen.
Befreie dich von alter Last, indem du sie nicht weiter unterdrückst.
Nimm dich selbst ernst und an, indem du bei dir bist.
Stille erlaubt dir, bei dir zu sein. Lauf nicht vor dir weg. Sei bei dir, sei dir nah,
sei gut zu dir. Leg deine Hand auf dein Herz und lass es sprechen. Blende den Lärm
von außen aus und wende dich dir zu, dann kann der innere Kampf aufhören,
dann kannst du dich entspannen, dann hört die Angst vor dir selber auf,
dann kannst du mit dir sein, dann kehrt deine Liebe zurück, dann ist alles gut.
Om Namah Shivaya
14. Februar 2007
(aus "Worte der Heilung", Sam Yun Wolfersdorf)