Uff. (Das soll wohl indianischen Ursprungs sein und soviel bedeuten wie „das wäre geschafft”) Das war eigentlich nicht nur ein Tag heute, das waren gefühlt mindestens 3!
Gestern Nacht fing das schon damit an, dass ich bis ca. 2 Uhr am Rechner saß und im Internet ein schönes Regal für mein Wohnzimmer suchte, wo meine HiFi-Anlage und die zugehörigen CDs unterkommen sollten. Die Anlage steht zur Zeit auf dem Teppich und daneben ein Pappkarton wo die CD-Sammlung drin ist. Ein großer Teil der CDs liegen auch verstreut auf dem Teppich herum. Also ich hin- und herüberlegt, geschaut-gefallen-verworfen, letztendlich dann die Entscheidung: Okay, ich kauf' mir zu meiner Büromöbelserie einfach noch einen Schrank dazu, wo nur Regalböden drin sind und gut iss. Damit bekomme ich noch eine Ablagefläche, es passt alles farblich und genug Platz wird auch.
Heute morgen stand ich relativ schnell auf und legte mich auch nicht nochmal hin, wie ich das gerne mal tue. Irgendwie hatte ich starken inneren Antrieb. Also Frühstücken und dann los in die Stadt, Klamotten kaufen!

Es war wirklich ergiebig.

Zwei lange rosa Hemden, ein lila Hemd, eine Winterjacke und - endlich - Winterschuhe (Lederfrei! Juhu! GoreTex sei Dank! Ich hatte sogar die Wahl zwischen zwei Modellen.) Hier und da ein bischen Kleinkram, dann noch ein Gastgeschenk für nächste Woche (da fahr' ich nach Österreich zu
Vasnaro's, d.h. eigentlich fahr' ich zu Farani, die dort gerade weilt). Geld ausgeben macht Spaß!
Wieder zu Hause, schnell die Wäsche aus der Maschine und aufgehängt, dann gleich noch einen Korb Wäsche in die Maschine und wieder los zu Ikea, mein Möbel einkaufen. Au weia. Da hatte ich die Größe des Pakets etwas unterschätzt. Ich hab' ja kein Auto und wüßte auf die Schnelle auch nicht, wo ich eins herbekommen sollte. Also musste ich mich auf Bus und Bahn beschränken. Das Gewicht war gar nicht so sehr das Problem, vielmehr die Größe. Was hab' ich geschwitzt und innerlich geflucht. Und mich auch bischen allein gefühlt, dafür war's auch gut. Denn zu zweit wäre das kein Thema gewesen, auch mit Bus. Naja, jedenfalls stehen die Pakete jetzt im Flur und morgen werd' ich das in Ruhe aufbauen.
Mittlerweile war es kurz nach 5 und ich wollte doch um 7 beim Familienstellen-Abend sein! Den Computer hatte ich nochmal angeschaltet, meine schönen Mails gelesen und auch noch eine geschrieben. Mein Körper verlangte dringend nach einer Pause! Also ne schöne Meditation eingelegt - Goa/Didgeridoo, sehr abgefahren und nochmal auf meiner Couch entspannt. Zum Glück wurde ich dann von gregorianischen Gesängen geweckt (das Stück nach der Medi auf meinem MP3-Player), weil ich mir den Wecker zwar gestellt hatte, aber eine Stunde zu früh, d.h. 23 Stunden zu spät. Also meine Siebensachen zusammengesucht, auf's Fahrrad geschwungen und losgeradelt. Nach erstaunlich kurzer Zeit war ich da - ich hatte eigentlich mit Verspätung gerechnet.
Nun gut, es war eine kleine und feine Runde, wir hatten einen intensiven Abend mit sehr schönen Aufstellungen. (Kleine Werbung nebenbei: am 5.12. ist der nächste offene Familienstellen-Abend mit Vipul Olaf Barlag in der Inselstraße 14 im A&S.) Unbedingt empfehlenswert! Olaf macht da echt saubere Arbeit - klar und liebevoll.
Dann war ich noch schön mit Annegret und Anne im Café Ankh und wir haben dort sehr lecker getrunken und gegessen (der „White Moca”, heiße weiße Schokolade mit einem Espresso, ist sehr zu empfehlen!). Und jetzt schreib' ich das alles auf in der Hoffnung, dann etwas entspannter schlafen zu können. Für morgen hab' ich mir auch schon viel vorgenommen, da werd' ich aber morgen früh erstmal schauen, was am Wichtigsten ist und was warten kann.
Gute Nacht,
Tino-Emanuel.
Nachtrag: Und noch ne schöne SMS bekommen von jemanden, den ich gern mag, wo aber der Kontakt abgerissen war.