Elisabeth hat ein
Hölzchen verteilt mit einer Frage an mich:
Was ist mir wichtig in meinem Leben? Danke Elisabeth, das war der Impuls, den Artikel zu schreiben, den ich sowieso schon schreiben wollte - nur anders.
Im Grunde ist das die Frage nach meinem inneren Wertemaßstab und ich hatte erst gestern die Gelegenheit, mir klar zu machen, was mein aktueller Maßstab ist. Ich diskutierte sehr lebhaft mit einem Mann, der sehr hohe Ansprüche an sich stellt und unter anderem dadurch sehr angespannt und gestresst ist. Ich versuchte ihm zu erklären, dass er seinen Maßstab selbst bestimmt, dass die Meßlatte, mit der er sich misst, von ihm selbst stammt und willkürlich ist, d.h. frei wählbar. Mir wurde klar, dass sich dieser Mensch sehr viel über seine Leistung definiert: Wie fit sein Körper ist, was er auf Arbeit bewältigt (eventuell wieviel Geld er verdient) usw.
Und plötzlich wurde mir klar, was mein Maßstab (und damit meine Ausrichtung und meine innere Zielstellung) ist: Glück. Meine persönliche Zufriedenheit. Im Grunde hat oben genannter Mann diesen Maßstab auch, nur ist es ihm nicht bewusst. Er möchte ja Leistung bringen, um sich glücklich zu fühlen. Im Buddhismus heißt es sinngemäß „Alle Wesen wollen glücklich sein” (es lohnt sich, darüber zu meditieren). Er arbeitet in einer Leistungsgesellschaft, ich lebe in einer Glücksgesellschaft.
Nun, ich habe dieses Ziel direkt zu meinem Ziel gemacht. Ich arbeite nicht mehr indirekt darauf hin, gehe keine Umwege mehr. Meine Bestellung beim Universum ist klar: Ich möchte glücklich sein.
Und was soll ich sagen? Es wirkt!