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Donnerstag, 14. August 2008
Innere Sicherheit
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du überraschst mich jedes Mal aufs Neue - ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus, und das macht mich glücklich, danke dir dafür!
Ich hab vor kurzem eine wunderschöne Visualisierungsübung bei meinem NLP-Master-Seminar gemacht, wo ich das Schlafzimmer meines Selbst, der kleinen Elisabeth betrete, als sie etwa 3-4 Jahre alt gewesen ist. Kurz vor dem Einschlafen, am Ende eines ganz normalen Tages, der so oder so geendet haben mag.
Da schläft nun das kleine Wesen, das so voller Liebe ist, und drückt seine Schmusedecke mit seinen kleinen Händen ganz fest an sein Herz. Ich stelle mir vor, dass ich nun in die Rolle dieser Schmusedecke schlüpfe und fühle mich liebevoll gekost und geherzt von dem kleinen Mädchen, das mir all seine Liebe schenkt, mich hält, mich an sich drückt, mich beschützt, mir Geborgenheit und Sicherheit gibt. Und die Gewissheit, dass die Liebe des kleinen Kindes mich immer noch auf meinen Wegen begleitet und immer da ist und immer stark ist, mich hält und über mich wacht. Ich verabschiede mich von dem kleinen Wesen, verlasse den Schlafraum und nehme diese Liebe mit, sie ist immer da, immer für MICH da, von MIR für MICH. Die Quelle der Liebe und der Geborgenheit liegt in mir drin! Das ist ein unbeschreiblich volles und schönes Gefühl, das mich unabhängig macht. Um Liebe ud Geborgenheit zu bekommen, nehem ich nun Kontakt zu meinem innernen Kind auf, zu dem ich sagen kann: "DU bist die Große, und ich bin die Kleine. DU gibst, und ich nehme..."
Das ist mein Geschenk an dich, lieber Tino - dein inneres Kind ist immer für dich da!
Herz-lichst Elisabeth
danke für Deinen ausführlichen Kommentar. Ich überrasche mich auch immer wieder.
Deine Geschichte vom inneren Kind ist für mich nicht ganz stimmig. Wenn, dann bekommt mein inneres Kind von mir, ich schütze und hüte es (und damit mich selbst). Von meinem inneren Kind etwas haben zu wollen fühlt sich für mich falschrum an. schüttel
Ich bin immer für mein inneres Kind da, es ist stets mit mir, integriert in mich. Ich bin der Große. Jetzt. Ich kann mich an das freie Fließen der Liebe erinnern, mir ein Beispiel daran nehmen, um selbst in Fluß zu kommen.
Kinder nehmen von Erwachsenen.
Erwachsene geben Kindern.
Liebe Grüße,
Tino.
@Kinder nehmen von Erwachsenen.
Erwachsene geben Kindern.
immer diese selbst-beschränkungen. laß dir nichts einreden. lächel
wieviel hast du bekommen von den kindern in der lebensschulewoche, ganz ohne etwas zu nehmen? na?
für mich klingt elisabeths beispiel ebenfalls un-gewöhnlich.
dennoch ... es darf ganz neutral so stehen bleiben, was von herzen g.fühlt wird zählt ...
dein beitrag hat mir sehr gefallen, sehr angenehm ... @sicherheit ... da fällt mir wieder auf und ein, dass ich außer der janz normalen kfz-pflichtversicherung nicht ver-sichert bin, aber mich ganz sicher fühle. das kann ich dir versichern. sonst nix.
gute nacht :- )
Die gute Ordnung des Gebens und Nehmens entsteht nicht zwischen irgendwelchen Kindern und irgendwelchen Erwachsenen (das ist der Grund, warum Tino von den Kindern so viel bekommen hat, es sind ja nicht seine eigenen; obwohl lernen können wir von allen Kindern und sie geben, ohne dass du es einforderst), sondern in Familien, die Eltern geben, die Kinder nehmen, bedingungslos. Damit gebe ich dir, lieber Tino, vollkommen recht!!! lächel
Aber: DEIN INNERES Kind ist von Anfang an an! Es ist wesentlich älter als dein aktuelles Selbst! Dein inneres Kind ist vielleicht drei Jahre alt, aber überleg mal, wie viele Jahre lang es bereits drei Jahre alt ist!!! Daher ist dein inneres Kind der Große - du bist der Kleine, so will es die gute Ordnung. Wenn du es schaffst, die Liebe von deinem inneren Kind zu nehmen, dich in den Arm nehmen zu lassen, wenn du das schaffst, bekommst du so unendlich viel Liebe und Kraft.
Für Eltern ist das etwa eine gute Übung, aber nicht nur für Eltern. Aber vor allem Eltern glauben, dass sie auch von ihren Kndern nehmen können. Damit die gute Ordnung nicht verletzt wird und das Kind nicht das Gefühl und den Druck hat, etwas geben zu müssen, können Eltern lernen, von ihrem inneren Kind zu nehmen und ihrem Kind, welches sie gezeugt oder zur Welt gebracht haben, bedingungslos zu geben.
Ich hoffe, das war nun besser verständlich. Ich selbst habe durch diese wunderschöne Übung unglaublich schöne Erfahrungen gemacht, ich weiß, dass mein inneres Kind mich liebt und mich beschützt und immer, immer für mich da ist...
Liebste Grüße von Elisabeth
@Gerti: Mir ist der kleine Unterschied zwischen bekommen(empfangen) und nehmen sehr wichtig! So, wie Du es schreibst, war es auch: Ich habe nichts genommen, aber viel bekommen. Und so soll es auch sein.
Vielleicht sollte ich noch einen dritten Satz hinzufügen:
Jeder kann von jedem bekommen.
@Elisabeth: Fühlt sich für mich immer noch nicht stimmig an. Vermutlich haben wir verschiedene Vorstellungen vom inneren Kind.
Du nennst es inneres Kind, ich würde es eher Seele oder höheres Selbst nennen und dann macht es für mich auch Sinn.
Hm, gute Frage, was das innere Kind für mich ist. Muss ich nochmal in Ruhe drüber nachdenken...
Liebe Grüße,
Tino.
PS: @Gerti: 1:11 soso...
Weil es mir wichtig ist, auch deine Sichtweise - ich verstehe nun, was du meinst.
Das, was ich unter dem inneren Kind verstehe, ist wirklich die kleine Elisabeth im Alter von etwa drei Jahren. Sie ist da, seit die Elisabeth drei Jahre alt gewesen ist
Ich glaube auch an meine Seele und an mein höheres Selbst, das hat für mich aber nichts mit der starken, kleinen, liebevollen Elisabeth zu tun, die ich einst gewesen bin, die immer noch da ist, die Dinge ohne Furcht angepackt hat, die mit Spaß gelernt hat, die bedingungslos geliebt hat, die noch 400 Mal am Tag gelacht hat (wir Erwachsenen lachen nur mehr höchstens 20 Mal am Tag, das ist wissenschaftlich erwiesen...), die über alles staunen konnte. Zu dieser kleinen Elisabeth habe ich nun wieder Kontakt, denn sie kann mich dahin zurückbringen, wo ich einst gewesen bin, sie kann mir die Liebe und den Spaß und das Staunen und noch viel mehr geben. Ich weiß, wie ich als Kind gewesen bin, ich war tatsächlich mutig, fröhlich, voll von Liebe und Zuversicht - das alles kann ich nun von dieser kleinen Elisabeth, der Quelle meiner Liebe und Freude, immerzu erneut bekommen, sie hält mich, sie liebt mich.
Das ist nicht meine Seele, auch wenn ich so beseelt darüber schreibe
Und dennoch glaube ich an mein Seelenwesen, an mein höheres Selbst - das ist zart und muss beschützt werden von mir. Ah, es entstehen grad so schöne Bilder in mir, unbeschreiblich schön. Danke dir auf jeden Fall für die Anregungen - das bringt mich auch weiter
Eine herz-liche und liebe-volle Umarmung von Elisabeth
Und tatsächlich habe ich auch aus der Zeit als 3-Jähriger schon das ein oder andere Trauma aufgespürt und erlöst. Oder glaub(t)e zumindest, dass es aus dieser Zeit stammte? Naja ein Krankenhausaufenthalt, weg von den Eltern, allein in der Fremde kann schon Spuren hinterlassen.
Jetzt kann ich die herz-liche und liebe-volle Umarmung auch nehmen und erwidern. umarm
Dankeschön. Tino.
jetzt kann auch ich dich besser verstehen - wie gut, dass wir darüber geschrieben haben!!! strahl
Und jetzt umarme auch ich dich noch ganz lieb!
Herz-lich Elisabeth
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